Baustellen sind nunmal sehr gefährlich, da sie stetig örlich und geometrisch veränderte Arbeitsplätze (heute könnte man z.B. hier runterfallen, morgen dort verschüttet werden) darstellen, bei denen oft verschiedene Unternehmen gleichzeitig arbeiten, oder die auch aufgrund der Nähe zu weiter aktiven Verkehrswegen gefährlich sind.Dagegen ist es natürlich einfacher, die Arbeitssicherheit von jmd am Fließband sicherzustellen, weil die Prozesse einfach viel klarer sind.
Da hat geholfen, dass es z.B. die halbwegs konsequent überwachte Baustellenverordnung, RABs, Regeln der DGUG, Vorgaben der BG und sowas alles gibt. Das hat seit den ~90ern das Unfallgeschehen schon deutlich verbessert.
Es gibt immernoch viel Luft nach oben und auf manchen Baustellen wird das Thema Sicherheit noch immer nicht sehr ernst genommen. Manchmal "das haben wir immer so gemacht", manchmal "ich bin jung und unverwundbar"... letzlich muss sowas firmenintern von oben gefordert und (durch Schulungen) gefördert werden. Sonst wird es vor Ort auch nicht umgesetzt.



Definitiv. Wobei man generell ein Gros des Gesamtunfallgeschehens dadurch erklären kann, selbst/besonders im Straßenverkehr.
Aber ja. Das mit der Kultur meinte ich auch mit der Durchsetzung "von oben" auch.