Schallgedämmte Fenster bringen wenig, wenn man mit offenem Fenster schläft, was imo vollkommen legitim ist. Gibt aber bestimmt andere Lösungen (Ohrstöpsel) und wie du auch schon sagtest, inwiefern überhaupt relevant, weil störend.
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Deine Definition von Staat ist wohl der Wirtschaft dienlich zu sein und nicht dem Menschen. Wieso ist es selbstverständlich, dass der Staat die Kosten für den Arbeitsweg subventioniert und nicht dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsweg dem Arbeitgeber in Rechnung stellt? Ach ja, genau das passiert gewisser maßen auch. Im Artikel steht
Viele Menschen pendeln zur Arbeit, aber die Langdistanzpendler, die 100 oder 200 Kilometer fahren und dafür das Auto nehmen – das sind nicht die armen Menschen.“ In den Steuerdaten der Einkommenssteuererklärungen sehe man: „Es sind die Menschen mit dem höheren Einkommen, die oberen zehn Prozent“
Das höhere Einkommen ist quasi eine Pendlerpauschale für den Arbeitnehmer.
Und dazu noch
Der durchschnittliche Abzugsbetrag steigt mit dem Einkommen deutlich an.
Wenn jemand zum Erarbeiten seines Einkommens Kosten hat sollte dieser es auch von der Besteuerung des Einkommens herausnehmen können. Was jedes kleine oder große Unternehmen ebenfalls richtigerweise tut.
Die Kosten zum Erarbeiten werden auch bei Unternehmen nicht von der Steuer ausgenommen. Diese reichen die Kosten über ihr Produkt nur weiter und am Ende wird auf den Endpreis des Produktes die Mwst. fällig. B2B wird halt nicht auf jeden Schritt Mwst. aufgeschlagen, aber irgendwann landet jede Leistung irgendwo im B2C und wird besteuert.
Man muss sich halt anschauen, was man fördern will und was nicht. Und eine höhere Pendlerpauschale fördert wieder nur den Autoverkehr und entlastet vor allem die Gutverdiener. Beides Dinge, die nicht förderungswürdig sind.
Eine Förderung des ÖPNV durch Investition in Infrastruktur und günstigere Ticketpreise hat einfach extreme Skaleneffekte. Es macht den ÖPNV attraktiver zum Pendeln und für Freizeit, was wiederum die Umwelt schützt. Sie nutzt nicht nur den Gutverdienern und Reichen, sondern allen Bevölkerungsschichten.
Ich habe mich auf die Subvention des DE-Ticket bezogen [...]
Die ist wohl kaum anwendbar auf die Forderung hier, da da nur eine Reduktion des Preises aber kein Ausbau des Angebot erfolgte. Außerdem war es von vornherein auf 3 Monate begrenzt. Die Trägheit bei der Änderung von Gewohnheiten ist da doch deutlich größer. Und das es für Freizeitaktivitäten genutzt wurde, zeigt wohl, dass es in hinblick auf Umweltschutz und/oder soziale Teilhabe ein voller Erfolg war.
Ich erwarte dennoch nicht, dass mein Fitness-Studio über die Gesellschaft subventioniert wird
Der Weg zum Fitness-Studio ist aber nicht im Abo enthalten. Also jetzt Wegezoll für freizeitliche Fortbewegung? Und da kommt man dann wieder dahin, dass man Freizeit und Wirtschaftlichkeit nicht trennen kann. Weil da wo Menschen sind, oft auch Konsumiert wird. Und dadurch rechnet sich für die Gesellschaft am Ende auch die Finanzierung von "freizeitlich genutzter Infrastruktur".
Wenn wir ÖPV ausschließlich für “Spaß”-Fahren ausbauen und fördern würden, wäre das aus Umwelt-als auch Gedalschaftsaspekten gesehen falsch.
Gott bewahre uns davor, dem Pöbel in unserer Freizeit zu begegnen. Nur mit dem SUV soll man zum entspannen an den See fahren können.
Die Penderlpauschale wird nicht nur Autofahrern angerechnet. Das Verkehrsmittel findet keine Berücksichtigung. Der SUV-Fahrer ist hier dem Kleinwagenfahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichgestellt. Auch der Deutschlandticketnutzer bekommt diese.
Weite Pendelstrecken werden aber seltener mit dem ÖPNV zurückgelegt, noch seltener mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Pendlerpauschale fördert also vor allem Autofahrer
Die Subvention für das Deutschlandticket bzw. Den ÖPV wirkt nicht nur für notwendige Fahren.
Ich behaupte es gibt keine unnötigen Fahrten im ÖPNV. Freizeit, Spaß und Vergnügen sind notwendig im Leben, nicht nur Arbeit. Keiner fährt einfach so ÖPNV
Eine Entlastung für notwendige Fahrten über Jobtickets/Pflegende-Ticket/Familienticket (z.B. als Rabatt auf das DE-Ticket) würde dem sozialen Aspekt für Menschen mit niedrigerem Einkommen besser Rechnung tragen und die Möglichkeit bieten den Bedarf besser zu erfassen.
Wie du hier von sozialen Aspekten sprichst und dann Menschen auf ihre Arbeitskraft reduzierst widert mich an
Reparaturen werden immer komplizierter
Und noch etwas sorgt für längere Wartezeiten: Konnten Reifen, Bremse, Ketten früher auch mal zu Hause repariert werden, trauen sich heute immer weniger Kunden selbst an eine Reparatur, erzählt Vakilzadeh. "Die Systeme werden komplexer."
Das liegt vor allem an immer mehr E-Bikes. Laut Zahlen der Fahrradindustrie wurden allein in den vergangenen fünf Jahren bundesweit fast zehn Millionen E-Bikes verkauft. Deren Elektronik kann kaum noch ein Kunde selbst reparieren. Und so kommen auf immer weniger Fachkräfte immer mehr Fahrradreparaturen.
Die Elektronik könne die Fachkräfte in der Fahrradwerkstatt aber bestimmt auch nur selten wirklich reparieren. Die wird doch in den meisten Fällen doch bestimmt eh einfach getauscht. Die haben wahrscheinlich nur besseren Zugang zum Ersatzteilsupport, wobei die Hersteller den auch nur für die Lebenszeit des Artikels anbieten und danach kann man die E-Bikes auch nur noch wegschmeißen, wenn man nicht ewig viel Arbeit und damit auch Geld investieren will, um Ersatzteile von 3. Anbietern zu beschaffen
Man kann nur hoffen, dass sich in ein paar Jahren noch ein paar Standards herauskrisallisieren, wie man sie ja doch bei den meisten anderen Teilen hat. Aktuell wird ja doch noch viel ausprobiert
Das Wort Monopol verzehrt hier ein bisschen die Perspektive: Die billig Anbieter sind meistens günstiger, weil sie eben häufig die kleineren, günstigeren Flughäfen anfliegen, die "in der Nähe" der Zielorte sind, und Routen mit hoher Nachfrage. Lufthansa fliegt halt die großen Flughäfen an und auch weniger nachgefragte Routen, diese sind aber teurer und dementsprechend muss man dafür dann mehr zahlen.
Ich will dir nicht unterstellen, dass du das so gemeint hast, aber ich wollte das nochmal klarstellen. Eine bessere Wortwahl wäre zu sagen, dass nur die LH-Gruppe Flüge auf wichtigen Strecken, v.a. von Drehkreuzen aus, anbietet.
München hat einen OB von der SPD, aber der ist selbsterklärter Autofahrerfreund. Ansonsten sind die Grünen aktuell stärkste Kraft im Stadtrat, aber mit der schwarzen SPD und CSU hat ÖPNV leider keine klare Mehrheit
a) There are stainless steel zip ties, which would be perfectly suitable for the task. The article does not specify the type of zipties used. If they used plastic ones, I'd agree with you.
b) No, the microinverters used in balcony solar need to synchronize to the grid's frequency. If the power is shut off, they cannot synchronize and won't work. Some older microinverters where retrofitted with additional safety switches but current ones have them included.
c) Yeah, that's a valid concern, where I live the maximum allowed power you are allowed to feed into the grid is 800 watt, which is okay considering the common electrical installation, though we use 230V. With 120V amperage doubles with the same power, so a sensible limit would probably be diffrent, but I don't know whats commonly used in america
Gemini versucht also HTTPS und HTML gleichzeitig abzulösen? Was hat das den noch für Vorteile? Das mit Markdown könnte man ja auch easy mit dem entsprechendem Content-Type lösen. Wenn der Browser den unterstützt, wird es entsprechend gerendert und wenn nicht, wird es dann einfach als text angezeigt.
The russians are not starving; Russia is not dependent on food imports. This only means, that prices went up or salary went down and that russians cant afford as many luxury goods as before
Eine feste Beziehung muss nicht monogam sein
Ich behaupte, dass das aber noch für viele Menschen zum selbstverständnis gehört. Klar muss es nicht so sein, aber wenn man Personen befragen würde, würden die meisten erwarten, dass wenn sie mit jemanden eine feste Beziehung haben, dass diese dann auch exklusiv ist.
Zudem finde ich es schwach, feste Beziehungen auf Abhängigkeiten und Materielles zu reduzieren.
Ist aber ein Grundlage vieler Beziehungen vor 50 Jahren. Klar, heute ist es nicht mehr so, aber das Gesellschaftsbild von einem glücklichen Leben hat sich seit dem auch nicht großartig verändert. Und das ist mein Punkt, dass jetzt die längst überfällige gesellschaftliche Veränderung eintritt. Früher war ein wichtiger Punkt für Frauen eine Beziehung einzugehen, die Abhängigkeit zum Mann, das fällt schon seit ein paar Jahrzenten weg, aber gesellschaftlich ist dieses "eine Frau muss einen Mann haben" erhalten geblieben, frag mal junge, single Frauen, wie oft sie von ihren Großeltern gefragt werden, ob sie den einen Freund haben und wann sie den vorhaben zu heiraten. Dieses Denken wird jetzt aber langsam hinterfragt und man ist jetzt nicht mehr so leicht bereit eine Beziehung einzugehen, weil Grundlage der Beziehung halt "emotionale Bindungen, Halt und Unterstützung, Vertrautheit und Geborgenheit" sein soll. Der Anspruch ist nichtmehr es soll einigermaßen passen, sondern es muss perfekt passen. Ansonsten lohnt sich das "Komplizierte" halt nicht, weil die Prioritäten woanders liegen (Unabhängigkeit, Karriere etc.).
Vergleichbare emotionale Bindungen, Halt und Unterstützung, Vertrautheit und Geborgenheit erfährt man nur schwer mit Freunden
Trifft wohl eher auf Männer zu, da hier auch gute Freundschaften oberflächlicher sind, als es bei Frauen der Fall ist. Zudem man natürlich auch nicht mit allen Freunden eine so tiefe Beziehung hat, sondern auch das eher die Ausnahme ist. Am Ende kommt es nämlich häufiger vor, dass Freunde einen nach einer gescheiterten Beziehung auffangen, als der/die Partner*in nach einer gescheiterten Freundschaft.
Aber diese Bedürfnisse sollten/können ja auch "normale" Freunde erfüllen
Würde mich interessieren, also wenn du mal die Energie findest, hau her
Wieso sollte man sich auch auf eine feste Beziehung einlassen? Die Abhängigkeiten die es früher gab, sind heutzutage einfach nicht mehr gegeben. Die Frau braucht keine Arbeitserlaubnis mehr von ihrem Vater oder Mann und der Mann braucht keine Frau mehr die Abends für ihn kocht, weil er sich an jeder Ecke was zu Essen kaufen kann. Kinderwunsch ist nicht mehr so verbreitet und auch eine Immobilie abbezahlen ist auch zu zweit kaum möglich.Das Konstrukt der lebenslangen, monogamen, glücklichen Partnerschaft hat noch nie (gesamtgesellschaftlich) funktioniert und wurde nur von repressiven Kräften ggü. Frauen aufrecht erhalten. In einer zunehmend emanzipierten Gesellschaft sind feste Beziehungen einfach kein notwendiger Bestandteil
Hab irgendwie wenig mitleid mit unserer Fleischindustrie. Aber meine gehörte zu haben, dass in China der Fleischkonsum aktuell, zusammen mit dem Lebensstandard der Chinesen, steigt. Eigentlich würde ich aber erwarten, dass China selber in der Lage ist mehr Fleisch zu produzieren. Da stellt sich mir die Frage, wieso die deutsche Fleischindustrie für die Chinesen interessant ist. Will man mit deutschen Steuergeldern subventioniertes Fleisch selber konsumieren oder an Drittländer weiter verkaufen? Weil der deutsche Markt ist wohl in Zukunft kein Wachstumsmarkt, sowohl von der erwarteten Bevölkerungsentwicklung, als auch vom Konsumverhalten
Ja, aber eine Meinung dürfen sie denoch haben
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Würde den Polizisten vor ungerechtfertigten Anschuldigungen schützen, wenn er die Bodycam eingeschaltet hat.
Du widersprichst dir selbst, einerseits kostet es einen nichts, andererseits verschwendet man wohl Zeit. Und gelesen hast du meine Antwort anscheinend auch nicht. Du brauchst nicht anführen, dass das die, die aktuell in unserer Regierung sind, nicht interessiert, das steht nämlich auch in meiner Antwort. Und es geht hier auch nicht um den Demogänger selbst. Sondern um die Leute, die "den Widerstand organisieren". Aber wahrscheinlich hast du noch nie ein Event oder ähnliches organisiert, sonst wüsstest du, dass es einen motiviert, wenn Leute kommen.
Keine Ahnung ob du mit ersteres tatsächlich ersteres meinst, weil sonst ergibt die Antwort nicht so viel Sinn.
Aber wenn doch, "Symbolik ohne Wirkung" ist sowas nicht. Es zeigt, dass die Unterstützung immerhin soweit geht, das man dafür Samstags auf die Straße geht. Und klar interessiert das erstmal keinen Politker, aber die Leute, die die Demo organisieren und für das Thema kämpfen, sehen, dass sie mit ihrer Meinung nicht alleine sind, und das sie unterstützer haben. Und erst wenn Leute unterstützung für ein Thema haben, können sie sich voll dafür einsetzen, weitere Schritte planen und sind motiviert weiter für das Thema zu kämpfen.
Klassischer Dieter Reiter move. Der
RubelBMW muss rollenich_iel @feddit.org ich👶🚫iel
Fährt die zu den gut gefüllten Zeiten mit nur einem Wagen? Eigentlich rücken die Fahrzeuge ja nur einmal am Tag aus und werden untertags nicht ausgetauscht. Die werden also für die Spitzenzeit ausgelegt. Und länger kann man sie häufig nicht machen, weil die Bahnsteige zu kurz sind. Und einkürzen lohnt sich ja auch nicht, weil das Rollmaterial ja sonst auch nur rumsteht, weil man es zu den Nebenzeiten ja auch nicht woanders braucht.