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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)G
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3 yr. ago

  • :) good human!

  • Ich bin der festen Überzeugung, dass die Wiederansiedlung des Wolfes eine gute Sache ist. Dass es zu Konflikten zwischen Landwirten, Schafhirten etc. und dem Wolf kommt ist vorprogrammiert. Da kann und sollte den Landwirten geholfen werden. Da ist die "Entnahme von einzelnen Problemtieren" sicher der richtige Ansatz. Auch finanzielle Ausgleichsmaßnahmen sollten der Landwirtschaft einfach zugänglich sein (sind sie ja teilweise schon).

    ABER: Ich werde regelmäßig auch den Verdacht nicht los, dass so mancher Jäger (und zwischen Bauernverband und Jägerschaft gibt es eine Schnittmenge), einfach drauf wartet, endlich "seinen" Wolf schießen zu dürfen.

  • Es geht nicht um einen einzelne Aktion im Rahmen einer Unterrichtsstunde. Es geht um mehrere Vorfälle, die damals auch Gegenstand von Lehrerkonferenzen waren. Doch, an einen solchen Vorfall würden sich die meißten erinnern.

  • Zur Einordnung muss man sagen, dass Gillamoos wirklich der Prototyp des Stammtisches ist. Da werden gerne mal steile Thesen rausgehauen. Andererseits frage ich mich schon, was denn mit der Brandmauer wird, wenn Merz wirklich nur die Koalitionsoption mit den Grünen oder mit der AfD übrig bleibt.

  • "herumgehackt" wird hier in erster Linie auf seinem Umgang mit der ganzen Angelegenheit. Abstreiten, Verschleiern. Erst war er es gar nicht. Dann war es sein Bruder. Dann raunt er noch was von einer Kampagne gegen sich. Am Ende sagt er, dass er seitdem er erwachsen ist, dieses Gedankengut nicht mehr pflegt.

  • Man erinnere sich an den Baustadtrat in Berlin, der zum Rücktritt gezwungen wurde, weil er als junger Mann freiwillig in die NVA eingetreten. Da hat die Union das aber ganz anders gesehen mit den Jugendsünden. Aber der war ja auch ein linker.

  • Das sehe ich auch so. Aber der Hakenkreuzchen-Witz war einfach zu verlockend.

  • Fuck

    Jump
  • Die gehen durchaus bei so Dingen wie weniger Fleisch essen, das Auto mal stehen lassen etc. mit… oder besser: Die würden mitgehen, wenn es ihnen durch “die da oben” vorgelebt würde.

    Vorgelebt ist das eine. Es muss aber auch kommuniziert werden. Ich bezweifele, dass vielen Menschen überhaupt klar ist, wie viele der Angehörigen des Bundestages etwa Vegetarier sind. Auch dort gibt es einen gesellschaftlichen Wandel. Statt den auch mal aufzuzeigen wird in den Medien genüsslich vorgerechnet, wie viel die Außenministerin fliegt. Ja. Das ist nunmal ihr Job. Die Medien haben hier meines Erachtens die Aufgabe, Dinge einzuordnen und in den Zusammenhang zu bringen.

    Was die Menschen aus diesem Umfeld auch absolut ablehnen ist die aktuelle Asylpolitik: Die Menschen nehmen nur wahr, dass da plötzlich “haufenweise” junge Männer auf der Straße herumlungern, betteln, stehlen und aus purer Langeweile Streit suchen… aber wenn sie auf die Probleme aufmerksam machen werden sie in die rechte Ecke gestellt. Und um das gleich mal vorweg zu nehmen: Diese Klagen habe ich von Menschen gehört die nur in den höchsten Tönen von ihren syrischen, afghanischen oder wasweisichwas Kollegen / Azubis sprechen die in ihrem Betrieb arbeiten oder die Ausbildung machen.

    Ja kann ich aus meinem Umfeld mit vielen einfachen Arbeitern genau so bestätigen. Der einzelne Geflüchtete, den sie kennenlernen ist nett oder doof. Aber eben doch ein ganz normaler Mensch / Kollege etc. Da ist nach meiner Erfahrung echter tief sitzender Rassismuss eher nicht die Motivation. Viel mehr ein diffuses Bedrohungsgefühl. Ich habe viel mit Landarbeitern / Bauarbeitern im Umland von Berlin zu tun. Die waren in ihrem Leben noch nie im Columbiabad und würden da nicht hingehen (warum auch, wenn es im Ort nebenan ein Freibad gibt). Aber jede Entwicklung dort ist ein Zeichen für eine Verrohung durch Menschen, die nicht in X-ter Generation Deutsch sind. Auch hier sehe ich allerdings eine gewisse Verantwortung bei den Medien. Die Zahl der Vorfälle in Berliner Schwimmbädern war dieses Jahr nicht höher als sonst auch.

    Lösung für das Problem? Habe ich keine, wie auch? Wenn 20 - 40 % der Bevölkerung (stelle ich jetzt einfach mal so in den Raum) sagen, dass sie gesellschaftliche Veränderungen ablehnen, wie will man da gegensteuern? Ganzen Bevölkerungsgruppen das Wahlrecht entziehen?

    Ich sehe da weder ein Patentrezept, noch irgendein anderes Rezept. Allerdings scheint individuelle Begegnung ja schon eine Menge zu bringen.

  • Der Hinweis von Saskia Esken auf den Widerstand der Union gegen die Erhöhung des Mindestlohns und die Stärkung von Tarifbindungen ist hier völlig angebracht.

  • Aber doch nur wenn das Objekt des Kultes einen lustigen Akzent ..... oh (in preußisch).

  • Jugend Mitte der Neunziger in (West)deutschland war sicher auch nicht besser: Polenwitze, Russenwitze, Ossiwitze ;), homophober Unsinn und so weiter. Genau man wächst raus, lernt dazu, lernt Betroffene kennen und hört sich an, warum das alles überhaupt nicht witzig ist. Und dann lässt man es.

  • ! Ich hatte das Flugblatt nur in meinem Schulranzen, aber geschrieben hab ich es nicht. Ich wollte es nur aus dem Umlauf nehmen. Mein Bruder hats mir in den Schulranzen gesteckt. Ich habe keine Hitlergrüße in der Schule gemacht. Das ist eine Schmutzkampagne gegen mich!!

    Du hast die judenfeindlichen Witze vergessen.

  • Früh krümmt sich, was ein Hakenkreuzchen werden will.

  • "it's not the crime but the cover up" Ist eine Binsenweisheit in der politischen Kommunikation.

  • Das prominenteste Beispiel dürfte der Aufbau der Organisation Gehlen gewesen sein. Aber es gibt eine ganze Latte prominenter Beispiele. Und in den letzten Jahren zunehmend auch weniger prominente.

  • :) Dieser Artikel hört nicht auf, mir mit seinen Details Freude zu schenken. Braunglas. Fingierter Überfall. Herrlich.

  • Jetzt hat Herr Aiwanger sich wohl endlich eines Profis für Kriesenkommunikation bedient. Genau die Linie wäre von Anfang an die klügste gewesen. Das meine ich rein kommunikativ. Inhaltlich bleibt die ganze Angelegenheit widerlich.

  • Ich liebe dieses Detail!

  • Guter Bot.