I only knew that you could change the icon for apps (via shortcuts) but thank you very much!
I hope that a talented designer will find a way to turn my idea into a logo that fits the developers' needs.
I would like to see a homage to Apollo.
This is not the official icon submission thread. But I didn't know this.
Dein Tonfall rutscht arg ab, was für mich sagt, dass du gerade drauf gekommen bist, dass deine Argumentation in vielen Fällen nicht hält.
Weil ich zwei mal das Wort "Arsch" verwendet habe rutscht mein Tonfall ab und mir gehen die Argumente aus? Keine Ahnung, ich habe versucht sachlich hier zu vermitteln, dass die meisten Menschen mit so einem Einkommen dafür eine Leistung erbringen. Und ich kenne nun mal wenige Leute, die einfach morgen 180.000€ Brutto als Paar haben, ohne dass sie dafür entsprechend viel Zeit investiert haben. Außerdem versuche ich meine Argumente oft mit Quellen zu untermauern.
Elterngeld wird 12x im Jahr ausgezahlt, nicht 14x. Also geht es hier maximal um €21.600.
Elterngeld mit Partnermonate kann bis zu 14 Monate umfassen, daher bin ich von 14 ausgegangen. Siehe hier: https://www.elterngeld.de/elterngeld-partnermonate/#gref
Aber wenn du da so arg um die armen Reichen redest, die so hart um ihren Lebensstandard fürchten müssen, dass sie dann eventuell das 2. Auto für ein Jahr weggeben oder mit der Bank reden müssen, dass die ihnen die Zinsen für ein Jahr reduzieren, wie schaut’s dann mit den armen Armen aus? Mit denen, die satte €300 an Elterngeld jetzt schon kriegen?
Das ist für mich hier jetzt Whataboutism. Du wirfst mich in einen Topf, dass ich das Elterngeld der Einkommensstarken Haushalte verteidige und gleichzeitig gegen eine Unterstützung der ärmeren Bevölkerung bin. Das stimmt nicht.
Weißt du, was meine Meinung zum Thema Armut in Deutschland ist? Menschen müssten in Deutschland viel mehr in der Tasche haben. Dass die unteren 50% überhaupt so Abgaben auf ihre Löhne zahlen ist doch blanker Hohn und dass wir Menschen ohne Einkommen 300€ Elterngeld zahlen ist ein absoluter Missstand. Und generell habe ich hier auch geschrieben: Jeder Mensch, der Vollzeit arbeiten geht, sollte in Deutschland nicht in Armut leben müssen. Der Mindestlohn müsste viel höher sein, damit Arbeit honoriert wird und sich auch lohnt.
Warum tun die das dann nicht? Wenn die dann in dieses magische Land mit toller Planungssicherheit kommen, wo sie z.B. im Falle einer plötzlichen krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit trotzdem noch sicher leben können. Wo sie sich keine Sorgen machen müssen, dass ein Schlaganfall mit zugehörigen Arztkosten sie auf die Straße wirft. Wo man die gleichen Arbeitnehmerrechte wie hier hat, und trotzdem jedes Monat zehntausende Euro aufs Sparkonto schieben kann. Welches Land soll das denn bitte sein?
Machen sie doch:
https://www.oecd.org/migration/ueber-drei-millionen-deutsche-auswanderer-in-oecd-laendern.htm
Es geht eher darum, dass mit höherem Einkommen irgendwie das Gefühl auf ein Anrecht auf diese Ausgaben bleibt, selbst wenn das Einkommen mal zurück geht.
Es geht glaube ich in der Debatte viel mehr darum, dass ein Teil der Betroffenen dadurch Planungssicherheit verliert. Wenn du jetzt schwanger bist, musst du gerade 25.200€ mehr aufbringen.
So hier auch beim aktuellen Thema: Eine Familie mit €150k Haushaltseinkommen könnte ohne Weiteres von der Hälfte davon gut leben. Wollen sie aber nicht, weil sie diesen hohen Standard gewohnt sind.
Oder weil sie sich dafür den Arsch aufgerissen haben? Weil sie sich den Standard erarbeitet haben? Weil sie zig Jobwechsel im In- und Ausland hinter sich haben, eventuell noch am Wochenende nen MBA gemacht? Ich kenne wenige Jobs mit so einem Einkommen, bei dem die Leute in der Ecke rumliegen und schlafen. Fast alle haben irgendetwas dafür geleistet und sind entsprechend engagiert.
Wenn das Signal ist, dass Leistungsträger doch auch mit weniger zufrieden sein könnten, würde ich als Leistungsträger nicht hier bleiben und gehen. Als ob die Leute mehr Geld verdienen, um dann eine 80% Sparquote zu haben und im WG-Zimmer wohnen zu bleiben.
Deswegen jammern sie jetzt, dass ihnen das Elterngeld gestrichen wird, weil sie dadurch in eine niedrigere Einkommenskategorie fallen und damit etwas mehr sparen müssen.
Siehe oben, glaube die Leute jammern wegen der Planungssicherheit. Und es jammern auch viele Leute in Deutschland, weil sie denken, dass sie irgendwann mal davon betroffen sind (was halt in 95% der Fälle nicht zutrifft).
Gehen wir von dem Extremfall aus: Die beiden Eltern verdienen vor der Geburt jeweils exakt €75k an versteuerbarem Einkommen, also brutto ~90k je. In diesem Fall würden sie ohne Elterngeld dann in der Karenz €90k Brutto als Familieneinkommen übrig bleiben. Das ist rund 3.5x das Medianeinkommen in Deutschland.
Wissen wir, ob das Paar immer schon so gut verdient hat und dementsprechend viele Rücklagen bilden konnte? Wie sieht es damit aus, wenn sie zwei Kinder bereits haben und das 3. kommt noch dazu und sie verlieren dann die Hälfte des Einkommens? Ziehen sie dann kurzfristig in eine kleinere Wohnung oder verkaufen das Haus? Und kommt mir jetzt bitte nicht mit "Dann hätten sie sich kein Haus kaufen dürfen sondern die 2-Zimmerwohnung am Arsch der Welt!". Wenn diese Leute sich kein Eigenheim mehr kaufen können, kann es niemand mehr in Deutschland (oder halt nur noch Leute mit Vermögen/Erbe und keine Menschen mit hohem Einkommen).
Das ist halt der Punkt: Man skaliert die Ausgaben mit dem Einkommen und wundert sich dann, dass nix übrig bleibt.
In dem Link ist zu sehen, dass die durchschnittlichen Konsumausgaben für die Einkommenskategorie 3.500€ - 5.000€ bei 2.965€ liegen. Wenn das Geld, was übrig bleibt zum Sparen aufgewendet wird, legen die Leute in so einer Kategorie 535€ - 2035€ zurück. Das ist eine Sparquote (bei dem Einkommensband) von 15% - 40%. Ist das für dich, gerade mit Blick auf das Ende des Einkommensband eine schlechte Sparquote? Ist das für dich ein verschwenderischer Lebensstil?
Und dein Link deckt das auch. Selbst in der Kategorie €5000+ Netto / Monat bleibt nicht viel am Ende des Monats übrig. Aber nicht deswegen, weil €5000 wenig sind, sondern weil die Leute das mit erhöhtem Konsum kompensieren.
Naja, da die obere Grenze fehlt, kann ich nicht wirkliche Rückschlüsse ziehen. Trotzdem haben wir hier eine minimale Sparquote (bei 5.000€) von 12%. Das ist natürlich bei 5.000€ extrem wenig, bei 10.000€ sieht es dann wieder anders aus. Ist hier sehr schwierig zu interpretieren, da es keine zusätzlichen Daten gibt.
Man kommt mit €1500 durch, wenn man muss. Besonders als Student ist das teils sogar recht viel Geld. Ich hab als Student zusammen mit meiner Partnerin für €800/Monat gelebt. Ist jetzt ~10 Jahre her, laut Inflationsrechner wären das ~€1100 heute. Wenn dann das Gehalt hoch geht, passt man seine Ausgaben entsprechend an. Dann zieht man in eine größere Wohnung, holt sich ein Auto und schaut beim Einkaufen nicht mehr aufs Geld. Plötzlich sind dann auch €3700 am Ende des Monats weg.
Ich hab als Student an zwei Orten leben müssen und habe am Anfang mit 700 Brutto (+300 Euro vor Ort Bonus durch die Firma) zurecht kommen müssen. War's knapp? Klar. War's möglich? Ja! Musste halt sehr kreativ werden.
Ich finde das Signal nur sehr schwierig, weil gefühlt liest sich das gerade überall so, als ob die Leute selber schuld sind, dass sie sich mit mehr Einkommen eine größere Wohnung geholt haben. Und ich glaube, dass bis auf Ausnahmen der Großteil der Menschen ähnlich handeln würden (sieht man ja auch schön an den durchschnittlichen Ausgaben).
Wir haben nach 3 Jahren uns bewusst fürs Mieten entschieden:
- Müssen keine Instandhaltungsrücklage bilden, der Vermieter kümmert sich um alles.
- Preise der Immobilien + Zinskosten führten trotz solidem Eigenkapital zu irren Belastungen (im Vergleich zu den ortsüblichen Mieten)
- Im Alter können wir uns problemlos verkleinern.
- Mehr Flexibilität bei größeren Veränderungen im Leben (Neuer Job in neuem Ort, Schicksalsschlag etc.)
- Altersvorsorge läuft größtenteils über ETFs, daher sind wir hier im Alter auch flexibler als mit einer Immobilie.
Ein großer Vorteil soll ja immer sein, dass man als Eigenheimbesitzer quasi gezwungen wird Geld zu sparen. Da muss man halt das passende Mindset mitbringen.
Kannst alles machen wie du willst, aber wennst das Geld zum Fenster raus wirfst, dann ist halt nimmer so viel da.
Ich würde dir nur mal empfehlen meinen Link anzuschauen. Das sind die durchschnittlichen Ausgaben, die sich stark mit meiner Annahme von oben decken (bis auf Altersvorsorge, die wird dort nicht behandelt). Und ich habe ja bewusst Hobbys / Shopping geschrieben.
Man kann sich darüber aufregen. Fakt ist halt einfach, dass wenn man in Deutschland mehr verdient der Durchschnitt der Menschen dann auch mehr ausgibt. Ich finde das selber nicht gut, aber so werden wahrscheinlich viele Menschen mit einem Plus an Einkommen umgehen.
Es ist natürlich ein wenig bescheuert, dass die Leute gefühlt fast gar nix sparen und jetzt nicht mal 25.200€ Verdienstausfall (quasi Elterngeld Höchstsatz x 14) kompensieren können (wobei ich glaube, dass sie das können, aber es nicht wollen und sich erst mal beschweren).
Meine Auflistung oben sollte eigentlich eher spöttisch zeigen, was bei uns reich sein bedeutet und ich wollte eigentlich darauf hinaus: Jeder, der in Vollzeit arbeiten geht, sollte ein sorgenfreies Leben haben. Ich rede nicht von Luxus, von jedem Cent umdrehen, sondern dass die Alleinerziehende Mutter ihrem Sohn die Schale Nektarinen für 2,99€ mitnimmt, weil er die gerne isst und nicht weil sie gerade im Angebot sind und sie sich diese nur dann leisten können.
Ich finde lustig, dass man in Deutschland als Single mit einem Einkommen von 3.700 Euro Netto als reich gilt. Wenn das Einkommen morgen nicht mehr kommt, dann sind die Leute ihren Lebensstandard wahrscheinlich in spätestens 24 Monaten komplett los.
Natürlich ist das viel Geld, aber dass wir dieses sorgenfreie Leben nicht allen ermöglichen können (abzüglich ein paar Luxusausgaben wie z.B. Mobilität), ist echt unglaublich traurig. Mal ein Rechenbeispiel:
- 30% vom Einkommen: Wohnraum in einer Metropolregion
- 20% vom Einkommen: Einkaufen von Lebensmitteln ohne nachzudenken und 1 mal die Woche ins Restaurant
- 20% vom Einkommen: Für Mobilität (abbezahltes Auto, Instandhaltungsrücklagen, Sprit, Steuern & Versicherung)
- 10% vom Einkommen: Hobbys / Shopping
- 10% vom Einkommen: Sonstige Nebenkosten
- 10% vom Einkommen: Rücklagen für Altersvorsorge
Ist das ein Leben in Saus und Braus bei den Reichen und Schönen. Morgens den Moet und dann Abends auf den Golfplatz.
[Edit] Hier kann man sich noch die aktuelle Statistik zu den Ausgaben nach Einkommen anschauen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten/Tabellen/liste-monatlichen-haushalts-nettoeinkommen.html#115398
Nein, der kommt im Laufe des morgigen Tages oder Samstag früh. Ich bin bis einschließlich morgen viel beruflich unterwegs.
PS: Das steht auch oben so drin.
Ich finde es viel schlimmer, dass selbst wenn die AfD morgen stärkste Kraft auf Bundesebene wird, sie wahrscheinlich nichts ändern können. Gerade im Bereich Klimaschutz gibt die EU und viele Vorgaben, die kann auch die AfD nicht außer Kraft setzen.
Am Ende werden sich viele der Wünsche dieser Wähler erst in die Tat umsetzen lassen, wenn Deutschland die EU verlässt (was dann zu einem Zusammenbruch der EU führen wird).
Ich frage mich wirklich, wie man die Leute wieder abholen kann. Sie ignorieren ist glaube ich auch falsch.
Get Signal.
I have both and the synchronising of matrix keeps ages.
Hab gerade mal nachgeguckt: eine 5 Zimmer Wohnung mit 130m² Wohnfläche in Berlin Prenzlauer Berg bekommst du wenn du die Teuersten nimmst für 3000€ im Monat. Reicht locker für 2 Kinder, dann hast du sogar noch ein Arbeitszimmer. Oder für 3 Kinder wenn du kein Arbeitszimmer brauchst. In jeder anderen Stadt bist du weitaus günstiger und auch in Berlin bin ich da schon am Maximum angekommen. Bleiben also noch 4400€ Netto im Monat.
4400€ Netto im Monat. Dann noch zwei richtig fette Karren im Leasing für je 700€ im Monat plus 300€ Sprit und 200€ Parkplatzkosten. Bleiben dir noch 2500€ im Monat. Du gehst oft Essen und musst natürlich immer Trüffelsalami für deine 3 Kinder kaufen, also bezahlst du nochmal 1.500€ im Monat für Lebensmittel. Bleiben dir immer noch 1.000€ im Monat.
Glückwunsch, die Leute haben keine Nebenkosten, kein Handy, keine private Altersvorsorge, keine Hobbys, kaufen keine Kleidung, fahren nie in Urlaub, unternehmen auch sonst nix, haben sich erfolgreich vor GEZ gedrückt aber sich zwei dicke Autos in den Keller gestellt und fahren damit immer im Kreis um den Wohnblock.
Wenn du dir ein normales Haus in einer Kölner Vorstadt kaufst und keine Wohnung in Prenzlauer Berg mietest, bezahlst du dann vielleicht 2.000€ im Monat für deine Rate.
Ich habe mich nur mit einem Teil deiner Rechnung beschäftigt und würde zumindest hier einhaken, dass du für eine 2.000€ monatliche Rate mit 2% Tilgung im heutigen Baufinanzierungsumfeld entweder sehr viel Eigenkapital brauchst oder du deutlich mehr bezahlen musst für dein kleines Haus in der Kölner Vorstadt.
Ich hab mal eine Doppelhaushälfte in Hürth bei Köln rausgesucht. Neubau deswegen, weil wir mal davon ausgehen können, dass man hier nicht nachträglich nochmal 100.000€ ins Haus stecken muss. Rahmendaten sind Kaufpreis 589.000€, 3,57% Makler Provision, 2% Tilgung.
Hier die Rechnung für Zinsen aus dem letzten Jahr:
- Rechnung 1: 75.000€ EK, 3% Zinsen - 2.650€ Rate monatlich
- Rechnung 2: 175.000€ EK, 3% Zinsen - 2.250€ Rate monatlich
- Rechnung 3: 25.000€ EK, 3% Zinsen - 2.850€ Rate monatlich
Laut Interhyp haben wir inzwischen bei 15 Jahre 3,92% und bei 10 Jahre 3,81% Zinsen.
- Rechnung 1: 75.000€ EK, 3,92% Zinsen - 3.150€ Rate monatlich
- Rechnung 2: 175.000€ EK, 3,92% Zinsen - 2.600€ Rate monatlich
- Rechnung 3: 25.000€ EK, 3,92% Zinsen - 3.350€ Rate monatlich
Kann jetzt jeder selber entscheiden, aber mir wäre das zu riskant. Und bei einer paritätischen Verteilung der Gehälter von 7.400€ Netto geht aktuell die Hälfte wohl für das Wohnen drauf (Durchschnittliche Nebenkosten für ein 150m² Haus 450 Euro, Siehe hier). Kann man nur hoffen, dass die Familie sich das Haus vor ein paar Jahren vor dem geplanten Kind gekauft hat und niedrige Zinsen hat.
Wenn sie sich das Haus dieses Jahr gekauft haben und nächstes Jahr das Kind kommen sollte, wird die Zeit mit dem Kleinen ganz kurz, denn dann müssten sie den Verdienstausfall aus eigener Tasche zahlen.
PS: Über das Eigenkapital kann man streiten. Ich finde leider keine vernünftige Quelle, wie viel Vermögen jemand mit Anfang 30 hat abhängig von seiner beruflichen Entwicklung. Ich gehe ja nicht davon aus, dass er mit 20 sofort mit 75.000€ Brutto angefangen hat. Wenn da jemand Daten hat, wäre ich sehr interessiert. Es gibt hier eine Auflistung der IW-Köln, aber da geht es nur nach Verteilung des Vermögens in den unterschiedlichen Altersgruppen.
Ach mit 150k Brutto hat man doch nen Porsche vor der Tür, da soll man sich nicht so anstellen. /s
Finde es nur schade, dass viele einfach nicht sehen, dass bei 50/50 Gehaltsaufteilung diese Regelung für Frauen mit Karriereambitionen jetzt ein Schlag ins Gesicht ist.
Glückwünsch und euch eine richtig coole Zeit!
Es gibt dazu einen tollen Artikel in der Taz, dass dadurch auch den gut verdienenden Vätern die Erfahrung der Elternzeit genommen wird was langfristig auch für sie (und die Gesellschaft) nachteilig ist: https://taz.de/Elterngeld-fuer-Bestverdienende/!5941934/
7.400 Euro Netto reicht locker für drei Leute. Reicht locker noch für nen paar Leute mehr.
Mir geht es auch nicht um den Fall, dass die Menschen während der Erwerbszeit zu wenig haben. Mir ging es nur darum, dass bei einer 50/50 Verteilung, das Paar nach dem neuen Gesetz (sofern einer zu Hause bleibt) in der Zeit 3.700 Euro Haushaltseinkommen monatlich kompensieren müssen.
Da ist dann das Kind groß ziehen auf einmal Luxus.
PS: Erbschaften und Kapitalerträge setzt ein entsprechend großes Vermögen voraus. Es geht aber hier nur nach Einkommen. Leute, die erst vielleicht vor wenigen Jahren überhaupt in solche Einkommenssituationen gekommen sind, haben nicht unbedingt ein sechsstelliges Aktiendepot ...
... die sich eventuell für 3700 Euro monatlich Eigentum gekauft haben, wo sie ihre Familie groß ziehen und fest mit dem Elterngeld gerechnet haben?

I’m living the dream! Thanks a lot.