Neun Jahre Haft wegen Mordes und vier Jahre Führerscheinentzug
Sind die vier Jahre Führerscheinentzug nicht herzlich sinnlos, wenn er 9 Jahre im Knast sitzt? Oder zählt das erst ab dem Zeitpunkt, wo er wieder auf freiem Fuß ist?
In Teilen ganz nett aufbereitet, aber ein bisschen mehr Tiefe/Information hätte nicht geschadet. Dem geologisch ungebildetem Leser könnte es so vorkommen, dass oberflächennaher Anhydrit irgendwie die Regel ist, hängt aber halt von der regionalen Geologie ab, da wäre z.B. ne Karte schön gewesen. Auch dieser "Bohrführerschein" ist irgendwie unpassend in seiner Erwähnung, bei Bohrungen mit Tiefen von Kilometern ist das Personal deutlich spezialisierter geschult und auch in größerer Menge vorhanden, als die paar Leute, die mal eben ein hundert Meter Loch bohren.
Das glaube ich auch nicht, wobei ich die vermummten Zivilpolizisten schon als sehr nah dran empfinde. Die werden die Vermummung niemals abnehmen, um ihre Identität zu schützen und die Vermummung der Teilnehmer war eben Anlass der Eskalation. Schon heftig, finde ich.
Das traurige ist ja, dass es in guten Teilen nie anders war. Wer war denn nach dem 2. Weltkrieg Polizist in Deutschland? Zu einem guten Teil wohl die, die es vorher und währenddessen waren, also auch diejenigen die für Kriegsverbrechen im Osten waren. In den 70er Jahren ist wohl auch kaum ein Langhaariger Polizist geworden. Von daher hatte es wohl kaum eine Chance anders zu werden?
Ist er nicht äußerst kompetent und erfolgreich in dem was er tut? Also jegliche Veränderung, die seiner Klientel missfallen würde, im Verkehrswesen verhindern?
Wenn man's so fasst, dann sehe ich das schon eher. Hatte Feminismus im ersten Moment mehr im Sinne von gesellschaftlicher Stellung von Frauen gedacht, da passte das irgendwie weniger. Mir fehlte da irgendwie der nähere Zusammenhang. Dass das nicht wirklich kompatibel ist, habe ich gesehen, aber der Widerspruch war mir schlecht beleuchtet.
Aber im Prinzip fasst es da ja der Begriff toxisch männlich finde ich besser, was dann halt im Zusammenhang mit autoritär archaischem Gehabe, vor allem auch in der Gruppenstruktur, problematisch werden kann/ist.
Es geht ja nicht bloß um Kindergrundsicherung, sondern auch um andere Sozial- und Dienstleistungen vom Staat und das ist gerade, meine ich, das Stück Kuchen was der Allgemeinheit gerade von einigen wenigen vorgekaut wird. Aber das zu änder wäre ja böse Umverteilung und sowas kann ja keiner wollen...
Interessantes Thema, aber ich finde den Artikel irgendwie nicht sonderlich gut gelungen. Vor allem dieser Pfadfinderbezug fügt sich irgendwie sehr merkwürdig ein.
Dass der Verein toxisch männlich ist, da gehe ich nach der Beschreibung noch mit, aber nur weil das ein Männerverein ist, würde ich den nicht zwangsweise als antifeministisch einstufen. Ich find's auch irgendwie deutlich zu einseitig betrachtet, gerade auch im Kontext, dass Themen wie Outdoor, Bushcraft und co ja momentan noch im Hype sind und das eben Männern die Chance bietet das auszuleben. Natürlich auf eine komisch toxisch männliche Art, auf der das zumindest beworben wird, aber es ist ja nicht so, dass ein gewisses "Back to the roots" momentan nicht "in" wäre.
Deutschland war 2022 auf Platz 4 beim BIP. Das uns vorgekaut wird, dass wir uns eine Kindergrundsicherung nicht leisten können, halte ich da für den größten Hohn. Mal so abgesehen von so Luxusproblemen, dass ich es mir in meinem Leben wahrscheinlich nicht Leisten werden könne, mir mein Traumhaus zu kaufen.
Sind die vier Jahre Führerscheinentzug nicht herzlich sinnlos, wenn er 9 Jahre im Knast sitzt? Oder zählt das erst ab dem Zeitpunkt, wo er wieder auf freiem Fuß ist?