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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)C
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3 yr. ago

  • Ja die verschwindenden Radwege sind immer besonders toll, weil man sich nie sicher ist ob das jetzt einfach mal wieder ein Stueck komplett ohne Radweg ist oder ob sich der Radweg irgendwo (z.B. auf der anderen Strassenseite) versteckt. Wenn man dann einen Radweg auf der anderen Seite uebersehen hat wird man dann dankenswerterweise haeufig von Autofahrern die aus dem offenen Fenster rausbruellen darauf hingewiesen /s

  • Schon seit 2009 sind LKW mit totem Winkel neben dem Fahrzeug nicht mehr StVZO konform. Bei korrekt eingestellten Spiegeln sind alle im Bild farbig hervorgehobenen Bereiche einsehbar

    Ob der LKW Fahrer natuerlich auch alle Spiegel benutzt beim Abbiegen steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn ein Radweg parallel zur Strasse verlaeuft dann muesste ein LKW entsprechend langsam abbiegen, dass er jederzeit anhalten kann, wenn doch ein Fahrradfahrer kommt.

    Quelle fuer das Bild: https://trans.info/de/korrekte-spiegeleinstellung-beim-lkw-hilft-leben-zu-retten-252460

  • All die Dinge die du hier als ruecksichtsloe Regelverstoesse aufgefuehrt hast (abgesehen vom durch die Spielstrasse heizen) habe ich auch schon gemacht, und zwar jedes Mal unabsichtlich.

    Ueber Rot bin ich z.B. an dieser Kreuzung gefahren: Rechts vom Radweg ist im Bild die gruene Fussgaengerampel, und an dem Pfosten links vom Radweg sieht man die rote Fahrradampel, die im 45 Grad Winkel zum Ueberweg angebracht ist. Auf der gesamten Strecke entlang der B13 gibt es diese Konstellationen aus Fussgaengerampel + separater Ampel fuer Radfahrer. Macht ja auch Sinn, ein schneller Radfahrer kann noch spaeter drueber fahren als ein langsamer Fussgaenger. Nur in dem Fall ist die Radfahrer-Ampel eben nicht fuer den Uebergang parallel zur B13, sondern quer. Sieht man halt nicht, insbesondere weil die Fussgaengerampel vom Licht her nicht das Fussgaenger + Radfahrer Symbol verwendet. Ich bin also vorschriftsgemaess bei Rot angehalten, und als sie Gruen wurde losgefahren - gleichzeitig mit dem von rechts kommenden PKW der mich dann natuerlich angehupt hat...

    Ein weiteres Problem mit Ampeln ist auch, dass bei gemsichten Fahrrad- und Fussgaengerampeln eigentlich immer, aber auch bei reinen Fahrraddampeln haeufig eine Gelbphase fehlt. Wenn ich mit 25km/h-30km/h auf dem Radweg fahre und 15m vor mir die Ampel auf Rot wechselt werde ich sicher keine Vollbremsung hinlegen, nur um nicht ueber Rot zu fahren. Da faehrt mir dann mit Sicherheit jemand von hinten auf.

    In der Muenchner Innenstadt gibt es Fussgaengerzonen, die eigentlich duenne Strassen mit recht breiten Buergersteigen auf beiden Seiten sind, wie z.B. hier. Auf der Strasse ist ueblicherweise Linienverkehr, Lieferverkehr und Fahrradfahren erlaubt, wie auch in dem verlinkten Beispiel. Dann gibt es aber auch Fussgaengerzonen, die nahezu identisch aussehen, in denen Fahrradfahren aber nur Nachts erlaubt ist. Da die Schilder entsprechend viel Text haben (sieht man ja auch im verlinkten Beispiel) hat man gar nicht die Zeit, das alles zu lesen, wenn man da in normalem Rad-Tempo in eine solche Fussgaengerzone abbiegt, in der man eigentlich nicht fahren duerfte. Ist mir daher auch schon passiert.

    Ich bin auch schon gegen die Fahrtrichtung auf einem Radweg gefahren, weil aus einem Radweg der in beide Richtungen freigegeben ist ein Radweg wurde, der nur in eine Richtung freigegeben ist und man dort an der Kreuzung die Strassenseite wechseln haette sollen. Allerdings war das entsprechende Schild zur Aufhebung des beidseitigen Radweges so von Gebuesch verdeckt, dass ich es nicht gesehen habe.

    Und in einigen Ortschaften wird der selbe Buergersteig entlang der Hauptstrasse vom fuer den Radverkehr freigegebenen Fussweg zum benutzungspflichtigen, strassenbegleitenden gemeinsam genutzten Fuss- und Radweg, dann zum reinen Fussgaengerweg und wieder zum fuer den Radverkehr freigegebenen Fussweg. Oftmals ohne nach jeder Kreuzung die Schilder zu wiederholen, weshalb man sich dann nur anhand der auf den Kreuzungen rot eigezeichneten Fahrradspuren ableiten kann, dass der Buergersteig wohl weiterhin ein Radweg ist. Oder auch schoen ist, wenn der in beide Fahrtrichtungen zu nutzende Radweg alle 200 Meter von links der Fahrbahn zu rechts der Fahrbahn und dann wieder zurueck wechselt. Besonders hervorzuheben ist da ein Nachbarort, in dem ich inzwischen nur noch auf der Strasse fahre, weil ich selbst beim 10. durchfahren immernoch nicht verstanden hatte, an welchen Stellen in welche Richtung Radwege bzw fuer den Radverkehr freigegebene Fusswege sind.

    Der Punkt ist, dass viele von den Dingen, die nach ruecksichtslosem Verhalten aussehen einfach auch voellig unabsichtlich passieren koennen. Der Grund dafuer ist der absolut unterirdische Zustand der Fahrradinfrastruktur. Als Autofahrer muss man im Normalfall nur auf Schilder rechts neben der Fahrbahn oder ueber der eigenen Fahrspur achten. Als Radfahrer muss man eigentlich an jeder Kreuzung schauen, ob links 3m neben der Fahrbahn vielleicht gerade ein Radweg fuer beide Fahrtrichtungen beginnt, oder ob der eigene Radweg die Strassenseite wechselt, dann natuerlich noch nach potentiell vorhandenen Fahrradampeln ausschau halten usw. Wenn die Verkehrsfuehrung fuer Radfahrer auch nur halb so gut waere wie fuer den motorisierten Verkehr wuerden sicherlich weniger solcher Fehler passieren, gerade auf unbekannten Strecken.

    Da habe ich auf keinen Fall Lust, mich jedes Mal gegenueber irgendjemandem rechtfertigen zu muessen, nur weil ein uebermotivierter Anwohner der natuerlich die genaue Wegfuehrung vor Ort auswendig kennt meint, den "ruecksichtslosen" Radfahrer ankreiden zu muessen.

  • Eine von 10 Dorfvereinen gemeinsam genutzte Eismaschine zB. wird auch 10x so schnell kaputt und muss 10x so schnell ersetzt werden.

    Das wuerde ich so pauschal nicht unterschreiben. Es kommt halt darauf an, was bei so einer Maschine typischerweise aus welchen Gruneden kaputt geht und ob man es einfach reparieren kann. Wenn es irgendwelche mechanischen Teile sind, die durch Verschleiss irgendwann kaputt sind und man aber gut ran kommt um die zu tauschen dann geht es wahrscheinlich tatsaechlich 10x so schnell kaputt, aber man braucht die Maschine nicht zu ersetzen sondern tauscht nur die entsprechenden Teile. Wenn irgendwelche Plastikschlaeuche an schlecht erreichbaren Stellen durch Alterung poroes werden und das Geraet dadurch ein Totalschaden wird passiert das in beiden Faellen gleich schnell, und man muss die haeufiger benutzte Maschine trotzdem nur im gleichen Abstand ersetzen.

    Gerade im Fall von Vereinen, die ein solches Geraet (maximal) 5 Tage im Jahr nutzen wird es wahrscheinlich nie an Abnutzung kaputt gehen, weil die Geraete ja eigentlich auf viel intensiveren Gebrauch ausgelegt sind. Selbst wenn es dann 20 Jahre durchhaelt, wurde eine solche Eismaschine ueber ihre gesamte Lebensdauer dann an insgesamt nur 100 Tagen genutzt. Ein Geraet, was jedes Wochenende Freitag und Samstag bei unterschiedlichen Veranstaltungen (den Vereinsfeiern + private Hochzeiten und Geburstage) zum Einsatz kommt schafft das in einem Jahr.

    In der Praxis wird mal also irgendwo dazwischen rauskommen, aber mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass man die mehr benutzten Geraete deutlich weniger als 10x so oft ersetzen muss. Damit bleibt dann Mieten die bessere Alternative, denn da besteht wenigstens die Chance, dass man Ressourcen spart.

  • Mieten wischt die Umweltbelastung nicht einfach zur Seite

    Klar, der Strom- und Ressourcenverbrauch bei der Nutzung bleibt gleich, egal ob gemietet oder gekauft. Mieten verringert aber den Rohstoff- und Energieverbrauch bei der Herstellung der Maschine. Wenn jeder noch so kleine Dorfverein sich selbst eine Eismaschine anschafft um auf Vereinsfesten gekuehlte Cocktails und Longdrinks auszuschenken muessen mindestens 10x so viele Eismaschinen hergestellt werden als wenn sich all die Vereine jeweils zu ihren Festen die selbe Eismaschine ausleihen und gemeinsam nutzen und statt einer pro Verein nur eine pro Dorf gebraucht wird.

  • In dem konkreten Fall ist der eine Kilometer Umweg natuerlich kein Problem. Mich wuerde aber auch die generelle rechtliche Lage interessieren. Was wenn es 5km Umweg sind?

    Bei (1) kommt kein Radweg von Gegenueber, das ist eine Einfahrt mit Schranke, die nur fuer Land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben ist.

  • Ich bin in Bayern unterwegs. Der Radweg ist entsprechend beschildert, und im Schnitt vermutlich auch nicht mehr als 5m neben der Fahrbahn, ausser eben das letzte Stueck mit dem Umweg.

  • Oh definitiv. Ich habe an der Uni im Bachelor alles per Hand mitgeschrieben und bin damit sehr gut gefahren. Im Master hatte ich dann ein Semester lang die Vorlesungen stattdessen mit LaTeX mitgeschrieben, weil ich die Hoffnung hatte, dass es dann einfacher zu durchsuchen und besser zu lesen ist. Allerdings musste ich dann deutlich mehr Zeit in die Nacharbeitung stecken, weil von den Vorlesungen fast nichts mehr haengen geblieben ist.

    Kann natuerlich sein, dass das auch Gewohnheitssache ist und man mit digitalen Mitschriften gleich gut lernen kann, wenn man das von klein auf immer so gemacht hat. Fuer mich ist es jedenfalls nichts.

  • Ich hatte mal irgendwo die Theorie gelesen, dass das Abomodell dazu da ist, Obdachlose vom Kauf auszuschliessen, damit die nicht den ganzen Tag in den Bahnen rumfahren weils da warm ist. Da man fuer das Abo eine positive Schufa braucht und die meisten Obdachlosen wohl keine haben werden kann man sie damit vom Deutschlandticket ausschliessen...

  • Ja du hattest geschrieben "Wenn die Familie nachweislich...", das heisst aber nicht, dass jedes einzelne Familienmitglied kriminell ist. Und genau darauf habe ich mich bezogen.

  • Schon mal was von Unschuldsvermutung und dem Schuldprinzip gehoert? In Deutschland darf niemand fuer eine Tat bestraft werden, wenn ihn keine Schuld trifft. Das ist schlicht nicht mit der Verfassung vereinbar, unschuldige nur deswegen abzuschieben, weil sie Teil einer Familie sind, in der irgendwer kriminelle Machenschaften am Laufen hat.

  • Mit Geld :D

  • Im Video benennt er außerdem die Kosten von E-Fuels bei einer Großindustrie von c.a. 2 Euro Produktionskosten. Ein Blick auf die Tankstellen zeigt gerade so um die 1,80 Euro. Bis nächstes Jahr und in Verbindung mit Den Ausschreitungen Russlands sind das dann auch bald 2 Euro und dann irgendwann 2,50 Euro. Also unvorstellbar ist das schon lange nicht mehr.

    Ich bezog mich nicht auf die Kosten, sondern das fehlende Produktionsvolumen und die fehlende Oekostrom-Produktion. Wenn alle Anlagen, die weltweit bis 2035 fertiggestellt werden sollen noch nicht mal 10% des in deutschen Industriebedarfs decken koennen, wie soll denn jemals genug Kapazitaet entstehen, um auch noch den Individualverkehr damit zu versorgen? Geschweige denn dass wir erst mal genuegend Strom produzieren muessen, um von Gas und Kohle wegzukommen bevor wir ueberhaupt anfangen koennen, ueber E-Fuels fuer Privat-PKW nachzudenken. Mal ganz abgesehen davon, dass es eben rein thermodynamisch voellig ineffizient ist.

    Teslas fahren schon richtig gut. Und Mercedes meine ich hat jetzt schon die jähste Stufe des autonomen Fahrens erreicht und damit Tesla überholt.

    Teslas fahren so gut, dass sie ab und zu einfach auf der Autobahn grundlos Vollbremsungen machen wenn man nicht schnell genug reagiert und selbst aufs Gas drueckt um entgegenzusteuern (einfach mal nach Phantom braking googeln). Und Mercedes kann jetzt auf der Autobahn im Stau bis 60km/h autonom fahren, was so mit Abstand das einfachste Szenario ist weil da nicht ploetzlich Seitenstrassen einbiegen oder spontan mal jemand von hinten mit der doppelten Geschwindigkeit angerauscht kommt. Nicht mal Spur wechseln tut das Teil sondern bleibt bei Ausweichmanoevern innerhalb der eigenen Spur...

    Bei idealeren Buchungsverhältnissen und Vorplanung könnten eventuell einige Probleme der Organisation behoben werden.

    Diese Buchungsverhaeltnisse sind aber absichtlich so. Es gibt genuegend Leute die sich beschweren, dass man mit der Bahn so unflexibel sei und daher das Auto doch so viel besser waere. Genau deswegen gibt es diese Tickets. Damit man eben spontan wenn das Kind noch mal kurz vor man aus dem Haus wollte in die Windel gemacht hat einfach einen Zug spaeter nehmen kann. Oder wenn man sich spontan entscheidet doch noch eine Nacht laenger bei Freunden zu bleiben trotzdem wieder Heim kommt. Also muss man entweder dafuer sorgen, dass im vorraus gebuchte Tickets auch in diesen Faellen ihre Gueltigkeit behalten, oder Menschen denen diese Flexibilitaet wichtig ist werden eben ihre Tickets immer erst kurz vor Abfahrt am Bahnhof kaufen. In beiden Fallen hat man keinerlei Planungssicherheit.

    Der Individualverkehr ist der neuste Schritt der Mobilitätsgeschichte. Und ich bin vehement dagegen, Fortschritt aufzugeben.

    Es ist kein Rueckschritt, wenn man Fehler eingesteht und was aendert. Es gibt einen nicht unerheblichen Teil der Bevoelkerung, die selbst wenn sie wollten nicht mit dem Auto fahren koennen (Kinder, Blinde, Gelaehmte, alte Menschen die nicht mehr die noetige Reaktionsfaehigkeit haben). Wieder andere koennen sich eventuell den Fuehrerschein oder das Auto nicht leisten. Mit bezahlbaren Nahverkehr, nicht nur per Bahn sondern auch per Bus oder Anruf-Sammeltaxi, werden all diese Menschen an der Mobilitaet beteiligt. Das ist echter Fortschritt. Ganz abgesehen von der Verbesserung der Lebensqualitat durch weniger Laerm, Schmutz und Hitze in autofreien Staedten.

    Aber im weltweiten Vergleich zeichnet es sich doch schon ab, dass uns so ins Zeug zu legen zu nicht führen wird.

    Aber wir legen uns ja ueberhaupt nicht ins Zeug, selbst die eigenen vor 10 Jahren gesteckten Klimaziele haben wir verfehlt, jetzt muss man halt langsam mal in die Puschen kommen. Wenn wir vor 20 Jahren mal angefangen haetten was zu aendern muesste es jetzt auch nicht so schnell gehen. China legt sich ins Zeug, die haben ihre Emissionen wirklich massivst gesenkt und im Gegensatz zu uns erreichen die ihre (recht ambiitionierten) Ziele sogar vor Plan.

  • Also auch Verbrenner können Klimaneutral werden, wenn E-Fuels zur Anwendung kommen. Und bei dem hohen Anteil an Verbrennern, die noch die nächsten 100 Jahre unterwegs sein werden, ist das wohl der einzuschlagende Weg.

    Ich dachte das wurde in Folge des FDP-Vorschlages zu Genuege widerlegt und dass das inzwischen auch der/die Letzte mitbekommen haben sollte, dass das nicht funktionieren kann. Falls du also kein Troll bist schau dir am besten mal https://www.youtube.com/watch?v=MnrudYCzh2E an.

    Die Auslastung der Bahn könnte noch viel Einfacher optimiert werden, wenn für jede Buchung auch immer ein Sitzplatz inklusive ist. Dann können freie Plätze für Spontankunden ganz besonders günstig werden, was zu höheren Auslasten führt. So machen es ja auch die Air-Lines.

    Das kann nicht funktionieren. Im Nahverkehr gibt es Tages-/Wocken- und Monatstickets mit denen man zu beliebigen Zeiten fahren kann, da ist die Auslastung also zwangsweise nur aus historischen Daten annaeherbar. Im Fernverkehr gibt es die Bahncard 100, bei der man ebenso ohne Buchung jederzeit in jedem Zug mitfahren kann, und Flextickets bei denen man jederzeit seine Fahrt fuer ein paar Stunden unterbrechen und (bei > 100km) sogar am naechsten Tag noch weiterfahren kann. Dazu kommt natuerlich noch die Regelung, dass bei erwarteter Verspaetung von > 20 Minuten am Zielort auch bei Sparpreis-Ticket die Zugbindung aufgehoben wird und man sich in jeden beliebigen Zug setzen kann sofern man damit frueher am Ziel ankommt.

    Die Lösung steht schon längst fest. Das autonome Fahren. Das Auto, welches in strategisch gut gelegen Parkhäusern wartet, und über einen Car-sharing Anbieter zur Haustür Bestellt wird, und den Kunden dann an sein Ziel fährt. Ein Hybrid also, zwischen Car Sharing und Uber/Taxi. Eine Zukunft, die nicht erzwungen werde kann. Es muss mit Geduld auf die nötige Entwicklung gewartet werden.

    Da wird schon seit 50 Jahren dran geforscht und es ist auch nicht absehbar, dass es da in naechster Zeit einen Durchbruch geben wird der das moeglich macht. Das wird niemals rechtzeitig fertig um die Erderwaermung auf ein akzeptables Niveau zu begrenzen. Die Menschen muessen einfach einsehen, dass die Zeit des Individualverkehr mit Autos vorbei ist. Aber das ist auch nicht schlimm, mit Elektrofahrraedern und -rollern kann man auch ganz bequem zum naechsten Bahnhof kommen wenn es mal mehr als 30km weit weg gehen soll.

    Ich behalte recht und die Zukunft wird es wie schon immer durch Innovation und Geschäftsgeist regeln.

    Und bis es soweit ist haben wir 4 Grad Erderwaermung, Millionen von Menschen werden vertrieben oder sterben, aber hey, immerhin mussten wir nichts aendern /s

  • Also ich habe jetzt gerade mal die Strecke Muenchen -> Stuttgart mit dem Flixbus nachgeschaut: Mitten in der Nacht gibts das fuer 20 Euro, sonst zwischen 25 und 35 Euro. Wenn man auch wieder zurueck will ist man also insgesamt schon bei 40 - 70 Euro. Allerdings kommt man in Stuttgart auch nicht in der Stadt an, sondern am Flughafen. Man braucht also dann zwangsweise noch ein Nahverkehrsticket, um in die Stadt zu kommen. Damit ist das 49 Euro Ticket vermutlich guenstiger, selbst wenn man es nicht sowieso schon fuers Pendeln hat.

    Der Flixbus + Nahverkehr zum Hbf in Stuttgart ist bei idealer Anschlussverbindung etwa 30 Minuten schneller als eine Verbindung mit Regionalzuegen mit einem Umstieg. Ich sehe da wirklich keinen grossen Vorteil vom Fernbus, im Gegenteil.

    EDIT:

    Da die Preise oben fuer eine Fahrt noch heute waren und last-minute tendenziell immer teurer ist habe ich stattdessen mal noch nach einer Verbindung am 28. Oktober (ein Samstag in 3 Monaten) geschaut. Samstag deswegen, weil unter der Woche meiner Erfahrung nach die Bahn eher wenig ausgelastet ist und daher die Preise besonders guenstig sind. Und vermutlich ist es auch realistischer, am Wochenende irgendwo hin zu fahren als z.B. an einem Mittwoch.

    Flixbus hat die guenstigste Verbindung fuer 13.99 Euro, also schon deutlich guenstiger als wenn man kurzfristig fahren will. Das zusaetzlich notwendige Ticket vom Stuttgarter Flughafen zum Hauptbahnhof kostet 3.70 Euro. Insgesamt also 17.69 Euro fuer eine Richtung. Und man braucht fuer die schnellste Verbindung mit dem Flixbus (die einen Euro mehr kostet) mindestens 3h.

    Am selben Tag kann man auch jetzt schon Ticket fuer den ICE buchen. Die guenstigsten Verbindungen kosten 14.90 Euro und man faehrt knapp 2h.

    Und das Szenario von einer Landeshauptstadt zur anderen zu fahren sollte den Flixbus auch zusaetzlich bevorteilen, weil das die Verbindungen sind, die ueberhaupt bedient werden. Wenn man beispielsweise von Moosburg nach Horb fahren will muss man egal ob mit ICE oder mit Flixbus immer noch mit dem Regio fahren und mit dem Flixbus dann sogar noch ein mal mehr Umsteigen als wenn man nur Bahn faehrt, da der Regio von Moosburg nicht am Muenchner ZOB haelt.

  • Ich bin nur 2x in meinem Leben Fernbus gefahren, das hat mir gereicht. Ich bin nur 1.70m gross, aber selbst mir war der Sitzabstand in den Flixbussen viel zu klein. Von den Toiletten braucht man auch gar nicht reden. Der Komfort im Zug ist um welten besser.

  • Corona hat gezeigt, dass da sicher auch die Akzeptanz von Homoeopathie und anderen alternativen "Heilverfahren" einen grossen Anteil daran hat. Wenn Aerzte und Apotheken fuer diesen Schwurbel werben und die Krankenkasse sogar die Kosten uebernimmt, obwohl es keinerlei Nachweis fuer die Wirksamkeit gibt ist es ja verstaendlich, dass das Bild entsteht, dass die Behauptung irgendwelcher Schwurbler und echte wissenschaftliche Forschung gleichwertig sind und man sich aussuchen kann, wem man glauben will.

    Vom Mistrauen in die medizinische Forschung ist es dann natuerlich nicht mehr weit, der Wissenschaft allgmein nicht zu trauen.

  • Es braeuchte ja noch nicht mal so viel Aufwand. Auch voellig ohne Tracking kann man wohl davon ausgehen, dass Heise-Leser eher technik-affin sind und entsprechende Werbung schalten, so wie Anfang der 2000er auch.

  • Nein es braucht keine Zugbindung. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind nur "erheblich ermaessigte" Tickets, zu denen u.a. die Laendertickets aber auch das Deutschlandticket gehoeren.