Also ich finde man kann schon mit Gewohnheitsrecht argumentieren. Wenn alles das machen sieht es ja auch wirklich aus als wäre es gängige Praxis, einzelne abstrafen könnte dann Willkür sein und heilige Maria es geht um Wasser trinken...
ITT: Reflexhate der m.E. bei näherem Hinsehen unproduktiv ist.
Die beste Kritik ist eigentlich immer immanente Kritik. Also eine die erklären kann, wieso eine Meinung ihren eigenen menschlichen Ansprüchen nicht gerecht wird.
Natürlich gibt es z.B. angesichts AfD Ideologie genauso die Möglichkeit, bestimmte Ansprüche abzulehnen (z.b. "deutsche zuerst"). Das ist auch gut und wichtig und auch relativ leicht, von intellektuelle challenge her.
Die andere Kritik-Herangehensweise wäre, Ansprüche, mit denen man eigentlich etwas anfangen kann, zu besprechen (z.B. "wir dürfen uns nicht weiter verarschen lassen").
Das ist halt insofern viel geiler, als das man dabei an seinem Gegenüber als menschlich festhält. 1. Empathie ist extrem mächtig, wenn du jemanden überzeugen willst. Wer dich aufregt, hat auch ein echtes Problem, auch wenn es völlig falsch interpretiert wird.
2. Muss man als [linke, emanzipatorisch, progressiv, whatever] ja sowieso eine Art "Reintegration" dieser ~30% anzielen, die gerade nur Scheiße bauen.
3. Wächst die Qualität der eigenen Ideologie viel stärker, weil man ja lernt, seine Argumente auch weiter entfernt von der eigenen Meinung anzuschließen, bzw. herzuleiten.
Tldr: Mit AfD Satire viben muss nichts Schlechtes sein lol
Top Artikel, danke. Die eigenen Seins-, Werde- und Arbeitsbedingungen lassen sich ohne soziologische Perspektive nicht verstehen. Das kann letzlich nur in Unmündigkeit führen, auch wenn das neoliberale Projekt noch so laut Freiheit und Mündigkeit ausschreit
Yup it's essentialist crap an the failure of hope to assume "being evil" is a trait people can have. You gotta find out what makes humans do or accept things that are bad. If you think people can be good, you gotta find put why they aren't at a given moment. This is called materialism and our only way out.
this. "for their believes" definetly no. If you can keep them from doing horrible stuff it can be considered. Violence needs negative sum violence. Otherwise its bad. That's the lefty imperative imo
In it's core this is a "back in the days things were alright" fallacy. Everyone should have gotten serious about organization, unions, changing the social order to one beneficial for the people, staying vigilant... When Bush lied about Weapons of Mass destruction. When Reagan helped making the neoliberal project hegemonial. When anti-communist propaganda was ramped up.
Things are getting more fucked up. Time to act. They were horribly fucked up before. Time to act :)
Thanks for sharing! Your review philosophy is interesting to me, since I personally get most value from movies that make it hard to categorize them like that. The harder to pinpoint the "intention" of the movie, the more it does to me/moves me and leaves me with that emotional/social/aesthetic irritation that makes me "grow".
In case that speaks to you at all, I wonder how you like Andrea Arnolds Bird (2024) (my favorite this year)
dies ist der Weg. Bei mir ab Abi Tasche auch nur als alibi dann "hassumazettelunstift", dann wiederum alibi mäßig irgendwas kritzeln und am Ende direkt Papierkorb. Respektlosigkeit hat leider von da an immer weniger Spaß gemacht. Erwachsenwerden so dumm
of course they should have that. of course we need to abolish capitalism if we want a human humanity. needs of the people not profit of a few.
to get there we do political stunts (leftover covid funds for medical debt), we take parts of the social reality away from the market or at least undo market-consequences (public health care) and we build narratives (like you just did, like I just did).
I guess my point is on this platform too often people don't differ between those strategies and between strategy and analysis. And if we don't get better at that, we won't succeed :)
broski er hat 1 wasser getrunken.
Also ich finde man kann schon mit Gewohnheitsrecht argumentieren. Wenn alles das machen sieht es ja auch wirklich aus als wäre es gängige Praxis, einzelne abstrafen könnte dann Willkür sein und heilige Maria es geht um Wasser trinken...